In Helte liegt morgens Schnee, Aprilwetter...

Nachdem ich gestern einen ziemlichen Durchhänger gehabt habe und ziemlich frustriert war, lief der heutige, dritte „Feiertag“ doch ganz gut und zwischendrin war es sogar zeitweise fast so, wie ich mir das Ganze vorgestellt hatte. Doch der Reihe nach…

Der Blick heute Morgen aus dem Fenster beim Frühstück zeigt uns, dass die Entscheidung hier auf dem Schulten-Hof zu übernachten goldrichtig war: es schneit in dicken Flocken. Zum Glück ist der „Zauber“ bei der Abfahrt um 10 Uhr schon wieder vorbei, Aprilwetter hat (Schnee müsste aber nicht mehr sein).

Es ist zwar saukalt, aber die Sonne kommt durch und es wird gefühlt langsam wärmer – wobei man nicht wirklich von warm sprechen kann bei 2-3 Grad.

Unterwegs rollt soweit ganz gut und unsere Laune ist nicht mehr so schlecht wie die Tage zuvor. Anfangs geht es über Wirtschaftswege, was auf Grund des (fast) fehlenden Verkehrs und der abwechslungsreicheren Landschaft wirklich angenehm ist.

Nach ungefähr 1,5 Stunden kommen wir dann an die Ems und es geht bzw. rollte auf den Ems-Radweg, wo wir dann auch Pause machen. Und hier dann auch der erste echte Lichtblick: die Sonne scheint, es ist fast windstill – nach den unschönen ersten beiden Tagen, wo wir im kalten Wind nur schnell was gegessen und getrunken hatten, ist das hier eine Wohltat, Labsal für die Seele. Selbst mein Knie und meine Archillessehne sind zwar merkbar, aber kein wirklicher Grund zur Sorge.

Nachdem wir uns gestärkt haben geht es dann weiter recht zügig voran und so rollen wir dann bis zur Höhe des AKW in Lingen entspannt an der Ems entlang um dann in Richtung Emsbüren und Salzbergen zu fahren.

Unterwegs sehen wir dann noch „Hühnengräber“ am Wegesrand, die natürlich noch inspiziert werden müssen.

Hühnengrab am Wegesrand

Unser heutiges Ziel ist der CP Haddorfer Seen, den wir um ca. 18:00 Uhr erreichen. Hier beziehen wir eine „Radlerhütte“, die allerdings unbeheizt ist.

Marion vor der Radlerhütte bei den Haddorfer Seen.

Egal, Hauptsache trocken und nicht das nasse Zelt morgens abbauen, das wird wahrscheinlich noch oft genug vorkommen – dann aber nicht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Deswegen kommt jetzt unserer kleiner 400W Steckdosen-Heizlüfter (sic!) zum ersten Mal zum Einsatz und er schafft uns dann in den folgenden Stunden eine einigermaßen angenehme Raumtemperatur, auch wenn er dabei einen ganz schönen Lärm macht.

Zum Blog schreiben und veröffentlichen hat dann das Netz nicht wirklich gereicht, darum wurde der Artikel nachgereicht.

Erster Lichtblick (03.04.2022)

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