Nach knapp 10 Jahren seit dem Entstehen der ersten Idee zu unserer Reise, nach mehr als 3 Jahren Planung und 2 Jahren Corona sind wir heute Morgen endlich gestartet.

Klar war natürlich, dass das Wetter den (nahezu) größtmöglichen Absturz hingelegen musste, den man sich vorstellen kann. Nachdem wir unsere Generalprobe bei schönsten Sonnenschein und bestimmt 15 Grad gefahren sind, schneite es hier im Norden seit dem 31.3. immer wieder, die Temperatur ist wieder einstellig und nicht ganz weit von 0 Grad entfernt. Meine Vermutung: dies wird der kälteste Tag der gesamten Reise gewesen sein (die Nächte sollen allerdings noch kälter werden).

Aber wir waren warm einpackt (fast schon zu warm) und es rollte ganz gut. Unsere erste Station ist heute Papenburg, der Weg führt uns u.a. über Barßel, Elisabethfehn und Langholt. Viele Bilder haben wir bislang nicht gemacht, dafür fehlte bei der Witterung einfach die Motivation.

Insgesamt macht es zwar nicht wirklich Spaß bei Wind, Schnee usw. zu fahren, aber wir haben es überstanden. Dank der dicken Klamotten hat sich bei mir zum Schluss das Knie gemeldet, den Druck auf die Kniescheibe mag mein Knie nicht. Ich hoffe, dass es bald wärmer wird…

Nachdem wir noch etwas eingekauft hatten, sind wir um kurz nach 15 Uhr auf dem Campingplatz in Papenburg angekommen und haben eingecheckt. Zum Glück haben wir uns für die Nacht eine kleine Hütte – „Fehnkate“ genannt – gebucht und sind total begeistert. Sie ist zwar nur knapp 10m2 groß, hat aber zwei Betten, Microwelle, Wasserkocher, Kühlschrank und etwas Geschirr UND EINE HEIZUNG! – das Ganze für einen relativ schmalen Taler (OK, es ist Vorsaison).

Hier sitzen wir nun warm und trocken und freuen uns die erste Etappe geschafft zu haben – viele weitere werden hoffentlich noch folgen…

Unterwegs – Papenburg (01.04.2022)

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